Griaß eich bei unserer Musi!

 

 

Griaß eich bei uns in Mariahof!

 

Seit bereits 1924 musizieren wir als Musikverein

und aktuell gehen bei uns 25 Damen und 34 Herren im Probenlokal aus und ein.

Wir sind zwischen 11 und 80 Jahre jung und motiviert

und so werden von uns durchschnittlich 40 musikalische Auftritte jährlich absolviert.

Wir halten an Traditionen fest, versuchen aber auch stetig Neues auszuprobieren

und lassen uns dabei gerne von unserem Kapellmeister Werner Ofner inspirieren.

Musik-Freundschaften sind besonders in diesen Zeiten ein Segen

und so begleitet uns unser Obmann Werner Galler verantwortungsvoll auf all' unseren musikalischen Wegen!

 


04. + 05.06.2022 – Bundesmusikfest und Bundeswettbewerb Polka-Walzer-Marsch in Wien

 

Wenn vor dem Musikheim plötzlich ein Instrumentenkoffer nach dem anderen auftaucht und zahlreiche Musikant/innen in roten T-Shirts herumwieseln, steht meistens eine größere Ausrückung an. So auch am Samstag, 04.06. um 06:45 Uhr: Voller Vorfreude auf ein gemeinsames Wochenende in Wien sortierten wir unsere Instrumente, Rucksäcke, Notenständer und uns selber in den Reisebus. Hie und da flackerte kurze Hektik auf – ist der Musihut eingepackt? Sind alle Noten dabei? Schuhe? Und wo war eigentlich mein Koffer zuletzt?

 

Allen Befürchtungen zum Trotz kamen unsere Instrumente, Noten und diverse Kleidungsstücke zugleich mit uns in unserem Wiener Quartier an. Eine hurtige Umkleidephase später waren wir – zur Freude zahlreicher Passant/innen nunmehr in Lederhose, weißem Hemd und grünen Stutzen – auf der Kärntner Straße unterwegs Richtung Stephansplatz. Dort durften wir unser erstes Standkonzert im Rahmen des Bundesmusikfestes spielen und gaben unser Bestes: von Polka bis Marsch, vom Posaunenexpress bis zu „The Syncopated Clock“ (zu steirisch: „Der hatscherte Wecker“) – auch der bekannte Marsch „Wien bleibt Wien“ in einer Bearbeitung für Klarinettenchor fehlte nicht.

 

Ortswechsel – nächste Station Heldenplatz. Hier fanden wir uns zum nächsten Standkonzert ein. Zu unserer Freude entdeckten wir sowohl am Stephans- als auch am Heldenplatz viele bekannte Gesichter, sowohl im Publikum als auch in einigen anderen Musikkapellen, die zur gleichen Zeit wie wir dort unterwegs waren. Und weil Musikant/innen durchwegs unkomplizierte Leute sind, schafft ein gemeinsam musizierter Marsch auch gleich neue Bekanntschaften...

 

Was uns als „Musi“ ausmacht, ist aber nicht nur die Freude am Musizieren, sondern auch unser Zusammenhalt in der Gruppe. Dann ist es kein Problem, wenn Lederhosen oder Musischuhe akute Materialermüdung zeigen – kreative Lösungen sind schnell gefunden und die gute Laune lassen wir uns durch solche Sachen sicher nicht verderben! So fanden wir uns des Abends zum Empfang im Wiener Rathaus ein und erfreuten uns nach längerer Zeit wieder einmal an einem Gesamtspiel mit vielen anderen Kapellen…

 

Der Sonntag fand uns wiederum in Vereinstracht und wiederum im Rathaus. Ein weiterer Auftritt lag vor uns – wir durften die Steiermark beim Bundeswettbewerb Polka-Walzer-Marsch vertreten und hatten uns die letzten Monate gemeinsam darauf vorbereitet. Nun war es also soweit – und nachdem wir uns und unsere Instrumente aufgewärmt und eingestimmt hatten, erwartete uns erstmal eine Überraschung: Bezirksobmann Fritz Unterweger und Bezirkskapellmeister Helmut Eichmann hatten sich höchstpersönlich zum Daumendrücken eingefunden! Auch die moralische Unterstützung durch Landeskapellmeister-Stv. Franz Fuchs und Landesobmann Erich Riegler, Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes, ließ unsere Begeisterung nochmals steigen. Dafür auch auf diesem Wege nochmals ein herzlicher Dank – wir freuten uns sehr darüber! Schließlich sortierten wir uns auf die Bühne und los ging’s: Der „Europamarsch“, der Walzer „Donausagen“, die Polka „Wenn Blech erklingt“ – und schon war’s vorbei und wir räumten die Bühne für die nächste Musikkapelle. Irgendwie viel zu schnell vorüber und doch ein einmaliges Erlebnis!

 

Anschließend nutzten wir die Zeit, um uns zu stärken und um der einen oder anderen Kapelle zuzuhören, die die anderen Bundesländer vertraten. Schließlich wurde das Ergebnis verkündet – wir hatten 90,11 Punkte erreicht 😊

 

Wir sind stolz, dass wir die Steiermark bei diesem Bundeswettbewerb vertreten, und, genauso wie wir sind, unser Bestes geben durften. Genauso stolz macht uns, dass uns die gemeinsame Vorbereitungs- und Probenzeit musikalisch und als Gemeinschaft wieder ein Stück weitergebracht hat. Egal ob auf der Bühne im Rathaus, vor dem Stephansdom oder am Heldenplatz, egal ob wir Polka-Walzer-Marsch oder moderne Stücke spielten, gemeinsam sangen oder in Kreativformation über den Rathausplatz spazierten – Musik schafft Freude, verbindet uns mit den Menschen um uns herum und stärkt unser gutes Miteinander immer wieder neu!

 


01.05.2022 - Feuer und Flamme für unsere Feuerwehr

Der erste Mai ist immer wieder ein erfreuliches Datum – für uns Musikant/innen heuer vor allem deswegen, weil wir musizieren durften J Unsere freiwillige Feuerwehr lud zu Messe und Frühschoppen im Rahmen ihres Festes „Feuer und Flamme“. Die Außentemperaturen ließen zwar nicht an Feuer, nicht an Flamme und noch nicht einmal an Frühling denken – aber man kann echt nicht alles haben… Also machten wir uns ans Werk und gaben zunächst die Europamesse zum Besten, bevor wir ins Frühschoppenprogramm starteten und uns durch Polkas, Märsche, einen Walzer und moderne Blasmusikliteratur spielten. Das Publikum freute sich offenkundig über unsere Darbietungen – und wir verstanden unseren Auftritt auch als kleines Dankeschön unsererseits für den verlässlichen Einsatz unserer Feuerwehr!


23.04.2022 - Tag der Blasmusik Steinberg und Ob der Kirch

 

Heute waren wir am Steinberg und Ob der Kirch mit Marschmusik unterwegs - durch die früh-frühlingshaften (manche/r würde sagen: spätwinterlichen) Temperaturen noch mal im Wetterfleck und nicht in der Lederhose, aber dafür mit viel guter Laune! Mit unserer Musik trugen wir neben unserem Dank für die großartige Unterstützung aus der Bevölkerung auch viele gute Wünsche für Glück und Gesundheit in jedes Haus. Danke für die offenen Türen, die „Labestationen“ und die vielen freundlichen Gesichter und Worte!

 


03.04.2022 - Gottesdienst und Jahreshauptversammlung

 

Am ersten Sonntag im April gestalteten wir den Gottesdienst zu Ehren unseres im Vorjahr verstorbenen Flügelhornisten Leopold Ehgartner, der jahrzehntelang ein verlässliches Mitglied unseres Vereines war. Damit brachten wir noch einmal unseren Dank für sein Engagement und für die gemeinsame Zeit zum Ausdruck.

 

Anschließend trafen wir uns zur Jahreshauptversammlung im Saal unseres Kirchenwirts. Obmann Werner Galler und Kapellmeister Werner Ofner blickten in ihren Tätigkeitsberichten auf ein Jahr 2021 zurück, in dem vieles noch nicht in gewohnten Bahnen verlief, aber dennoch einiges möglich war. Jugendreferentin Julia Hartleb und Kassier Markus Seidl konnten ebenfalls eine durchaus erfreuliche Bilanz ziehen. In allen Berichten und allen Grußworten der Gäste war zu spüren, wie groß die Hoffnung ist, dass im Jahr 2022 wieder um einiges mehr möglich sein wird.

 

Viele Musiker/innen gehen den gemeinsamen Weg schon seit vielen Jahren mit. Heuer wurde unserer Klarinettistin Birgit Murer das Ehrenzeichen Silber-Gold für 30 Jahre verliehen. Danke für den Einsatz und herzliche Gratulation!

 

 

Zählt man zu den 30 Jahren noch ein Jahrzehnt hinzu, ergibt das 40 Jahre. So lange bemüht sich unser Kapellmeister Werner schon darum, dass wir unseren Instrumenten hörenswerte Töne entlocken und gemeinsam schöne Klänge produzieren. Wie viele Stunden dieser 40 Jahre der Vorbereitung und Probenarbeit, der Ausbildung junger Musiker/innen, der Suche nach Ideen und Weiterentwicklung in zahlreichen Seminaren und Kursen gewidmet waren – das wissen wir nicht und unser Kapellmeister wahrscheinlich auch nicht. Was wir aber wissen: Er macht unendlich gerne selbst Musik (im Verein, beim Bläserquartett „Gebläse“, bei der „Ofnpres“, mit der Familie…), er bildet nach wie vor Jungmusiker/innen aus und ist schon länger auf der Suche nach einem neuen Flügelhorn für sich. Also drückte ihm Obmann Werner stellvertretend für den Musikverein ein solches in die Hand – als Danke von uns allen für die Ausdauer, den unermüdlichen Einsatz und das große Engagement!

 

Was bei uns im Vorjahr alles so los war, ist in untenstehendem Jahresbericht nachzulesen. Wir schauen zuversichtlich in ein neues Vereinsjahr und freuen uns auf vertraute Termine, neue Herausforderungen und vor allem auf viel gemeinsame Musik!

 

Download
Musikverein Mariahof - Jahresbericht 2021
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Wir wünschen von Herzen alles Gute für 2022!


Advent, Advent...

 

Alle Jahre wieder entfaltet die Vorweihnachtszeit ihren Zauber. Im Advent duften Tannenzweige besonders gut und Kekse schmecken am besten, wenn wir sie vor den Weihnachtsfeiertagen schon naschen dürfen. Es ist schön, an einem kalten, verschneiten Dezemberabend nach Hause zu kommen und einen gemütlichen Abend im Schein der Kerzen am Adventkranz zu verbringen. Und uns allen fallen wahrscheinlich unzählige Lieder und Klänge ein, die in dieser besonderen Zeit nicht fehlen dürfen.

 

Sei es die Lieblingsmusik als Playlist, als CD oder im Radio, selbstgesungen oder am Instrument zum Besten gegeben – mit Musik ist alles leichter, schöner, stimmungsvoller. Und sie hilft uns dabei, Menschlichkeit und Herzenswärme zu bewahren und bei dem zu bleiben, was im Leben wirklich wichtig ist. So wünschen wir von ganzem Herzen viele schöne, friedliche Stunden im Advent!

 


12.09.2021 - Frühschoppen FF Dürnstein

 

Es ist ja so, dass die meisten von uns beim Wort „Frühschoppen“ sofort bestimmte Assoziationen haben. Frühschoppen bedeutet schwungvolle Klänge und flatternde Notenblätter, außer man plündert davor den häuslichen Wäscheständer und hat genug Kluppen dabei. Das Wort klingt nach Märschen, Polkas und fetzigen Hits, nach (meistens stabil stehenden) Sonnenschirmen und nach (selten stabil stehenden) Notenpulten, die sich zu Beginn gegen das Aufstellen und am Ende gegen das Zusammenklappen sträuben. Solche Erfahrungen gehören zum blasmusikalischen Leben unbedingt dazu – und ist der letzte Frühschoppen ungewöhnlich lange her, vermisst man irgendwann nicht nur die Lieblingspolka, sondern auch den zickigen Notenständer.

 

Umso mehr freuten wir uns über die Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Dürnstein! Ausgestattet mit Instrumenten, Noten und allem, was man zu diesem Anlass sonst noch braucht (siehe oben), richteten wir uns vor dem Rüsthaus ein und spielten uns begeistert quer durch die Notenmappe. Auch das Wetter verhielt sich diskret – statt eines Regengusses schien die Sonne und die meisten Noten blieben auch ohne dreifache Sicherung dort, wo sie zu sein hatten. Ein schöner Abschluss eines musikalischen Wochenendes!

 


11.09.2021 - Zu Gast beim Fest für Neumarkt

 

Wie klingt es, wenn ein belgischer Komponist das Kunstwerk „Arc de L’Europe“ in Töne fasst? Und wie ist es, das Werk direkt mit dem Komponisten einzustudieren? Gemeinsam mit unseren musikalischen Kolleginnen und Kollegen vom Musikverein Neumarkt stellten wir uns dieser spannenden Herausforderung. Nach einer gemeinsamen Probe am Freitagabend trafen wir uns am späteren Samstagnachmittag in Neumarkt. Die Notenständer waren aufgebaut, ein paar Märsche zum Aufwärmen gespielt, der Soundcheck war erledigt – und um Punkt 17 Uhr startete die Aufführung mit einem ordentlichen Regenguss. Somit ging es vorerst nicht darum, die richtigen Töne zu finden, sondern die Instrumente – und nach Möglichkeit auch uns – ins Trockene zu bringen…

 

Nachdem das Wetter vorerst keine Anstalten machte, sich etwas weniger aufdringlich zu benehmen, wurde das Fest kurzerhand in den Raiffeisensaal verlegt. Nun konzentrierten wir uns wieder auf unser eigentliches Vorhaben. Unter der Leitung des bereits erwähnten Komponisten Benjamien Lycke und unterstützt von der Sopranistin Liza Dedapper gaben wir „Arc de L’Europe“ zum Besten – und dann die Europahymne und den Europamarsch gleich noch dazu. Derart europäisch gestimmt stellten wir wieder einmal fest, wieviel Spaß es macht, gemeinsam zu musizieren - wenn sich dann noch ein trockenes Plätzchen dazu findet, umso besser!

 


14.08. + 15.08.2021 Ausflug nach Oberwölz + Blasmusik am Nachmittag

 

Am schönen Samstagmorgen des 14. August machten wir uns auf zu einem Ausflug nach Oberwölz. Und weil wir Musikanten durchaus sportlich sind, marschieren wir nicht nur hie und da mit Freude zur Musik über’s Land, sondern kraxelten diesmal flott im Hochseilgarten herum. Anschließend gings im Eilschritt zum Blasmusikmuseum, womit wir die jährliche Fortbildung in unserem Spezialgebiet erledigten.

 

Wer sich dermaßen körperlich und geistig betätigt, wird früher oder später hungrig – dank unseres Ehrenobmannes Franz und unserer Klarinettistin Birgit war für das leibliche Wohl allerdings bestens gesorgt. Herzlichen Dank dafür! Und bei einem geselligen Beisammensein darf Musik, Musik nicht fehlen, also sorgte eine Abordnung der vereinseigenen „Ofnpres“ für den Soundtrack.

 

 Der Sonntagnachmittag (15.08.) fand uns wieder im heimatlichen Mariahof, wo wir bei den Zinnen unserer Highland Cathedral zu Blasmusik am Nachmittag einluden. Gemeinsam mit einem fröhlichen Publikum verbrachten wir ein paar schöne Stunden. Dabei sorgten wir nicht nur als gesamter Verein, sondern auch als kleinere Ensembles für ein abwechslungsreiches Programm. Das Proben in kleineren Gruppen war in den vergangenen Monaten ja schon möglich, bevor der große Probenbetrieb wieder startete, und dies wurde durchaus genutzt. So gaben unsere Schlagwerker Hits wie „La Bamba“ oder „Africa“ zum Besten, ein Klarinettenquartett spielte sich durch verschiedene Genres der Ensemblemusik und die Formation „Ofnpres“ begeisterte mit schwungvollen Polkas. Dazwischen träumten wir alle gemeinsam endlich wieder einmal unseren Böhmischen Traum...

 

Die Freude zur Musik verbindet uns aktive Musikant/innen mit unseren unterstützenden Mitgliedern, die eine wichtige Säule des Vereins sind. Als Dank für die Unterstützung, die uns manche Menschen schon seit Jahrzehnten zukommen lassen, gratulieren wir üblicherweise zu besonderen runden Geburtstagen mit einem musikalischen Ständchen. Weil dies in den vergangenen Monaten nicht in gewohnter Form möglich war, nutzten wir die Gelegenheit dieses Nachmittages, um den anwesenden Unterstützer/innen persönlich zu danken, ihnen ihr Geburtstagsgeschenk zu überreichen und ihnen einen Musikwunsch zu erfüllen. Danke, dass ihr uns so treu verbunden seid! So schön ist Blasmusik - sie kann ein Leben lang in allen möglichen Varianten Freude und Begeisterung wecken...


13.08.2021 - Eine Reise rund um die Musik: Vereineschnuppern 2021

 

Wie schon in den vergangenen Jahren durften wir auch diesmal einen Vormittag im Rahmen des Vereineschnupperns gestalten. Da wir das Motto „Reise rund um die Musik“ gewählt hatten, wurden unsere jungen Gäste erst einmal mit einem Reisepass ausgestattet. Gemeinsam mit Julia und Sara erforschten sie sodann die Kontinente Rhythmus, Tanz und Body Percussion und stellten zum Beispiel fest, dass sich hinter so manchen vermeintlichen Tierlauten ein Instrument verbergen und dass man Blitz und Donner super mit Schlaginstrumenten darstellen kann. Bei einer Schnitzeljagd quer durchs Pfarrhofgelände stellten die jungen Reiseteilnehmer ihr durchaus sattelfestes musikalisches Grundwissen unter Beweis, bevor sie gemeinsam mit Christine in richtig unbekanntes Territorium vordrangen und die Orgel in unserer Kirche erforschten. Zurück im Probelokal wurden mit Expeditionsleiter Werner nach Herzenslust Instrumente ausprobiert. Dass beim Abschlussquiz die Antworten nur so sprudelten, war die Krönung eines spannenden Vormittages! Lustig wars! 😊

 


04. & 18.07.2021 - Weckruf Adelsberg/Adendorf/Kirchweg

Mit dem Aufstehen in der Früh ist es ja so eine Sache. Es gibt Menschen, die sind zu jeder Uhrzeit sofort munter und guter Dinge, es gibt Menschen, die des Morgens eine eher längere Anlaufzeit haben und es gibt ganz viele Zustände dazwischen.

Und es gibt Zustände, die sind irgendwie extra und nicht alltäglich. So wie am 04. Juli um 06:00 Uhr am Adelsberg: Ein nebelverhangener Sonntagmorgen, an dem plötzlich ein Haufen grünbejackter und lederbehoster Musikant/innen auftauchte – mit Instrumenten in den Händen und einer Riesenfreud‘ im Gesicht. Dasselbe am 18.07. am Kirchplatz vor unserem Kirchenwirt...

 

 

Mit diesem Weckruf starteten wir in einen musikalischen Sommer – endlich wieder alle gemeinsam. Und mit unserer Musik trugen wir auch diesmal wieder besonders gute Wünsche für Gesundheit und Glück von Haus zu Haus. Danke an die Bevölkerung für die offenen Türen, für die „Labestationen“ und für die vielen lächelnden Gesichter! 


23.05.2021 - Pfingsten ist's.

 

Schon voriges Jahr haben wir an dieser Stelle über einen Pfingstsonntag ohne Pfingstkonzert nachgedacht. Der Lagebericht 2021 sieht auch noch nicht so aus, wie wir es gewohnt sind, aber wir haben uns heute immerhin schon zu Wort (oder zu Ton?) gemeldet. Drei Tenöre übernahmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes – und was bei berühmten Sängern funktioniert, das klappt auch in der Blasmusik! 😊 Wir sind schon gespannt auf die Entwicklungen der nächsten Wochen – bis dahin: Bleibt’s g’sund & gut gelaunt!

 


#blasmusikstehtmir

02.05.2021 - österreichweiter Tag der Blasmusik

 

Schon seit Herbst 2020 halten auch Musikvereine keine gemeinsamen Proben und Veranstaltungen mehr ab, um die Eindämmung der COVID19-Pandemie zu unterstützen. Der österreichweite „Tag der Blasmusik“ setzt ein Zeichen dafür, wie wichtig Musik auch in Zeiten wie diesen ist. Da musizieren zu viert im Rahmen eines Gottesdienstes erlaubt ist, setzte sich unser Klarinettenquartett also hin und gestaltete die Sonntagsmesse mit - moralisch unterstützt von weiteren Musikantinnen und Musikanten aus unserem Verein, die sich lederbehost und grünbejackt unters Kirchenvolk mischten. Musik ist Nahrung für unsere Seele und spendet Kraft und Trost, Freude und Zuversicht. Und weil in Mariahof zu einem Tag der Blasmusik ein Marsch gehört, endete dieser Sonntagsgottesdienst mal anders als gewohnt 😊

 

Blasmusik steht uns allen – bleibt‘s in diesem Sinne weiterhin g‘sund und munter!

 


Üben daheim - üben für mich

 

Die Zeiten sind, wie sie sind. Dass man Pausen in der Musik genauso konzentriert spielen soll wie die Noten, war uns klar. Dass wir mal so lange Pausen spielen wie jetzt, war uns nicht so klar. Gut, dass sich die Pausen zwar leider immer noch auf das gemeinsame Musizieren beziehen, aber wir daheim durchaus auch Noten und Klänge und Töne mit unserem Instrument produzieren dürfen.

 

 

Alleine zu üben hat ja meistens so einen Beigeschmack von Tonleitern klopfen und Etüden pauken. So lange, bis Musilehrer/in und/oder Kapellmeister/in sagen, dass sie zufrieden sind. Wenn wir für uns üben, heißt das aber auch: Wir beschäftigen uns mit einem Instrument, das wir gerne spielen, und machen Musik, was wir auch gerne tun. Und: Wer sich auf das konzentriert, was Lippen, Hände, Ventile, Sticks oder Mundstücke machen, konzentriert sich auf die Gegenwart und hat weniger Zeit, über Dinge zu grübeln, die gerade nicht zu ändern sind. Zudem kann es – trotz all der schönen Natur um uns herum – durchaus sein, dass das Wetter manchmal nicht so kooperiert. Musik zu machen bedeutet dann eine Abwechslung, die an Home-Office, Home-Schooling und sonstigen Home-Tagen hochwillkommen ist. Musik zu machen bedeutet außerdem, dass unser Körper Glückshormone produziert und so wie unser Geist als Ganzes gefordert ist. Dabei macht es keinen Unterschied, ob wir uns am Drumset austoben, blecherne oder hölzerne Töne bevorzugen oder mal mit uns selbst aus voller Kehle singen. Anspannung und Stress sinken dabei jedenfalls. Musik als Hobby muss also nicht zur Gänze Pause machen – und die Zeiten sind zwar, wie sie sind, haben sich aber immer noch irgendwann wieder geändert! Bleibt's g'sund! 😊  

 


Home Office 2.0

Wieder mal schicken wir beste Grüße aus dem musikalischen Home-Office in die Welt! Musik kann uns auch in schwierigen Zeiten begleiten, die Perspektive verändern und manches vielleicht ein wenig leichter machen. In diesem Sinne: Bleibt’s g’sund und munter! 😊

 


12.09.2020 - Weckruf in Adendorf

Bei herbstlich-schönem Wetter waren wir an diesem Samstag in Adendorf unterwegs, um unseren Instrumenten ein wenig frische Luft zu gönnen und mit unserer Musik auch die besten Wünsche für Glück und Gesundheit in jedes Haus zu tragen. Danke für das herzliche Willkommen und die vielen fröhlichen Gesichter!

 


14.08.2020 - Vier Klarinetten unterwegs im Stiftsgarten

Am Freitagabend gemeinsam zu musizieren ist für Musikantinnen und Musikanten eine vertraute Angelegenheit, lässt sich aber durchaus immer wieder unterschiedlich gestalten. Also dachten sich Julia, Gabi, Anna und Christine ein Programm von Volksmusik über klassische Werke bis hin zu zeitgenössischer Literatur aus, packten drei B-Klarinetten, eine Bassklarinette und genügend Abstand ein und machten sich auf den Weg nach St. Lambrecht. Dort lud der Verein domenico am 14. August zur Langen Nacht im Stiftsgarten ein. Unser Klarinettenquartett war, gemeinsam mit vielen anderen Musikant/innen und Sänger/innen, für die musikalische Umrahmung des Abends zuständig. Mal im Pavillon, mal beim Brunnen, mal ernsthaft, mal von leichtem Schmunzeln begleitet - von schwungvollen bis nachdenklichen Melodien war alles dabei. Ein stimmungsvoller Abend, der uns sicher lange in Erinnerung bleiben wird!


24.07.2020 - Achtzig Jahre Musi-Opa

Am 24.07. ließen wir unseren Musi-Opa Arno Present sen. hochleben! Genaugenommen feierte er seinen Achtziger schon im Mai, allerdings konnten wir da als Musi aus bekanntem Anlass nicht dabei sein. Jetzt holten wir die Feier musikalisch, kulinarisch und mit dem notwendigen Abstand nach und nutzten die Gelegenheit, uns bei unserem Musi-Opa für seinen langjährigen außerordentlichen Einsatz zu bedanken!

 


31.05.2020 - Pfingsten ist's...

… und eigentlich säßen wir heute so wie in den letzten Jahrzehnten auf der Bühne und täten fleißigst musizieren. Heuer melden wir uns halt (noch) auf diesem Wege mit ein paar Schnappschüssen aus den vergangenen Jahren – aber wir sind g'sund und fröhlich und hoffen das Beste! 😊 

 


Wer findet die Musik in der Pause?

Auch wenn’s vielerorts langsam wieder losgeht – wir merken schon aufgrund der leeren Freitagabende, dass die Situation noch lange nicht wieder so ist, wie sie mal war. Unser gemeinsames musikalisches Leben macht noch Pause. Im Notenbild sind das übrigens die Kricksel, wo man beim Üben im Home-Office außer der Musik im Kopf nix hört 😊 Aber was wäre Musik ohne Pause? Wenn immer alle gleichzeitig dahinfetzen? Musik lebt nicht nur von Noten allein, die Pausen dazwischen sind für besondere musikalische Momente unbedingt notwendig – für Musiker/innen mitunter auch lebensnotwendig… Nach einer Pause zum Atemholen können die Klänge wieder jubeln und darauf freuen wir uns schon sehr! In der Zwischenzeit: bleibt g’sund und fröhlich, setzt euch den Musihut aufs Haupt und musiziert frisch weiter! 😊

 


Auf zur Marschierprobe?

... zumindest in Gedanken... aber wird schon wieder werden - Vorfreude ist die schönste Freude! Und bis dahin gilt: durchhalten, fröhlich bleiben und daheim proben ;-) Bleibt's g'sund!


Frühling wird's...

... also setze man sich nach bravem Üben im Home-Office den Hut auf's Ohr und begebe sich auf die Suche nach Sonnenschein, Blumen und den ersten Möhren - immer mit Abstand natürlich. Bleibt's g'sund!